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Überraschungsgutscheine für aktive Ehrenamtliche

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Teltower Stadtblatt 3/2005

Erstmalig in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf wurden ehrenamtliche Helfer mit „Überraschungsgutscheinen“ gewürdigt. Gabriele Schrader, Vorsitzende des Vereins „Kulturtafel eV und Initiatorin dieser Aktion, übergab diese kleinen materiellen Anregungen in der von Ingeborg Kuke geleiteten Lebensmittelausgabe für Bedürftige in der Potsdamer Straße 34 an Gertrud Roche, Margot Lobitz, Bärbel Arndt und Petra Hilpert.

Mit Bons für den Friseursalon sowie dem Kosmetiksalon Lewin, den Blumenladen Flower Power und die Bücherstube Ulrich in Teltow wurde das freiwillige unentgeltliche Engagement der Genannten gewürdigt.

Die 66 jährige Gertrud Roche und die 68 jährige Margot Lobitz arbeiten beispielsweise seit der Gründung der Lebensmittelausgabe im Juli 2000 dort mit. In dieser Einrichtung, deren Träger seit 2004 das Evangelische Diakonissenhaus ist, verteilen sie an die mittlerweile 150 bis 200 angewachsene Zahl Bedürftiger kostenlos Lebensmittel, die von der Potsdamer Tafel angeliefert werden. Die 62 jährige Krankenschwester Bärbel Arndt wurde geehrt, weil sie seit herbst vergangenen Jahres zweimal in der Woche ältere Menschen im Seniorenheim Bethesda betreut. Vermittelt wurde diese Tätigkeit durch die Mitarbeiterinnen der Akademie der zweiten Lebenshälfte , Marianne Gärtner und Erika Pusch, im Rahmen des Projektes „Alter engagiert sich für Zukunft“. Die alleinerziehende Mutter von vier Kindern, die 39 jährige Petra Hilpert, bekam einen Gutschein für ihr Engagement in der Mädchenzukunftswerkstatt. Regelmäßig kommt sie aus Kleinbeeren in dies Einrichtung, um Mädchen beim Umgang mit dem Computer zu unterstützen. Der Verein Kulturtafel, der auch aktiv Erika Pusch (Akademie 2. Lebenshälfte) unterstüzt wird, entstand im August 2004 auf Initative von Gabriele Schrader aus Beelitz. Als die engagierte Frau im Januar 2004 für ihre ehrenamtliche Tätigkeit vom Bundestagspräsidenten Wolfgang thierse ausgezeichnet wurde, kam sie auf die Idee, diese Anerkennung in irgendeiner Form an die oft ungenannten freiwilligen Tätigen weiterzureichen. So entstand die „Kulturtafel „. In den vergangenen Monaten hatten Vereinsmitglieder die Wünsche der ausgewählten selbstlosen Helfer erfragt und die passenden Spender aus den ortsansässigen Gewerbebetreibenen ermittelt. Beim Kontakttieren der Gewerbebetreibenen geht es aber nicht nur darum, kleine Gaben zu erhalten. Die Unternehmer sollen auch für die ehrenamtlichen Arbeit sensibilisiert werden.

Dietmar Streuber

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